Der Familienplanet
Worum geht’s hier eigentlich?
Hartnäckige Gerüchte besagen, Eltern setzten Kinder in die Welt. Das stimmt natürlich nicht. Vielmehr sind es die Kinder, die ihre Eltern in eine neue, seltsame Welt versetzen. Auf den Familienplaneten. Auf diesem fremdartigen Gestirn ist alles anders, geheimnisvoll und unfassbar. Die zuvor kinder- und deshalb komplett ahnungslosen Erwachsenen stoßen hier auf so fabelhafte Erscheinungen wie Pubertätskrisen, Super-Soaker, Elternabende, Bro’Sis oder diese rutschigen kleinen Legosteine auf der obersten Treppenstufe.
Auf dem speziellen Familienplaneten, auf den es Annette und mich verschlagen hat, leben Nicolas, Marten und Lennart. Um diese drei und ihre unheimlichen Begegnungen der alltäglichen Art geht es in diesem Buch. Ein wenig geht es auch um Annette und mich, soweit die drei in den Geschichten Platz für uns gelassen haben. Das tun sie allerdings selten, denn Lennart ist jetzt sechs Jahre alt, Marten ist neun und Nicolas zwölf und in diesem Alter sind Kinder recht raumgreifend. Ungefähr so raumgreifend wie in der Zeit davor und danach.
Die Geschichten erschienen in ein wenig anderer Form zuerst als Kolumne in der „Welt“. Ich wollte mit ihnen gern Nachrichten aussenden an Nachbargestirne, um mitzuteilen wie das Leben auf unserem Planeten aussieht. Es ist, glaube ich, ganz anders und ganz genauso wie auf allen Familienplaneten.
Hier die ersten drei Abenteuerberichte von der Expedition durch das unbekannte Gestirn namens „Familienplanet“
| DIE SCHRECKEN DER NÄCHTE UND DER FINSTERNIS | Wege zum Ruhm | Unaufgeräumter Versuch über die Pubertät |
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Und hier noch als das allseits so beliebtes Bonusmaterial: Der Herbst des Patriarchen und Bekannte Termine, gemischte Gefühle die nicht - oder in sehr sehr veränderter Form - in das Buch aufgenommen wurden. |


