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UWE WITTSTOCK
Der Familienplanet

Eltern. Kinder. Sensationen. Ein Erziehungsberater in 32 heiteren Kapiteln

Verlag C.H.Beck, 10,90 Euro

Worum geht's hier eigentlich?

Hartnäckige Gerüchte besagen, Eltern setzten Kinder in die Welt. Das stimmt natürlich nicht. Vielmehr sind es die Kinder, die ihre Eltern in eine seltsame Welt versetzen. Auf den Familienplaneten. Auf diesem fremdartigen Gestirn ist alles anders, geheimnisvoll und unfassbar. Die zuvor kinder- und deshalb komplett ahnungslosen Erwachsenen stoßen hier auf so fabelhafte Erscheinungen wie Pubertätskrisen, Super-Soaker, Elternabende, Bro’Sis oder diese rutschigen kleinen Legosteine auf der obersten Treppenstufe. 

Auf dem speziellen Familienplaneten, auf den es Annette und mich verschlagen hat, leben Nicolas, Marten und Lennart. Um diese drei und ihre unheimlichen Begegnungen der alltäglichen Art geht es in diesem Buch. Ein wenig geht es auch um Annette und mich, soweit die drei in den Geschichten Platz für uns gelassen haben. Das tun sie allerdings selten, denn Lennart ist jetzt sechs Jahre alt, Marten ist neun und Nicolas zwölf und in diesem Alter sind Kinder recht raumgreifend. Ungefähr so raumgreifend wie in der Zeit davor und danach.

„Was Wittstock über „Eltern. Kinder. Katastrophen“ zu berichten weiß, geht uns alle an: Kinderlose, Kinderwoller, Kinderhaber und Komiksucher. Bei Wittstock werden wir fündig. Sein Expeditionsbericht vom Familienplaneten lässt aufatmen, aufseufzen, auflachen.“ Robert Gernhardt

„Ein höchst unterhaltsames Buch. Sehr empfehlenswert, nicht nur für kinderreiche Familien.“ Marcel Reich-Ranicki, FAZ

„Wittstock erzählt in vielen kleinen, wunderbar absurden Geschichten vom Alltag mit drei Söhnen. Er hat seine Sache sehr hübsch gemacht.“ Cathrin Kahlweit, Süddeutsche Zeitung

„Sehr vergnüglich für Eltern und Kinderlose.“ Tages-Anzeiger, Zürich

„Feinsinnig und ironisch.“ Wiener Zeitung

NEs ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die
Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines
angekündigten und doch zunächst nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag
verfolgt er, wie das glanzvolle und turbulente literarische Leben der Weimarer Zeit einem
langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-
Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.
Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr
in Berlin abwarten. Gleich morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris.
Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um
Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den
Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der Ereignisse und vergegenwärtigt die
Atmosphäre dieser Tage, die von Ängsten und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von
Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet waren. Wer
schmiegte sich den neuen Machthabern an, wer musste um sein Leben fürchten und fliehen?
Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes
Bild einer ungeheuren Zeit.o items found.Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die
Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines
angekündigten und doch zunächst nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag
verfolgt er, wie das glanzvolle und turbulente literarische Leben der Weimarer Zeit einem
langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die
Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines
angekündigten und doch zunächst nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag
verfolgt er, wie das glanzvolle und turbulente literarische Leben der Weimarer Zeit einem
langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-
Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.
Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr
in Berlin abwarten. Gleich morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris.
Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um
Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den
Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der Ereignisse und vergegenwärtigt die
Atmosphäre dieser Tage, die von Ängsten und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von
Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet waren. Wer
schmiegte sich den neuen Machthabern an, wer musste um sein Leben fürchten und fliehen?
Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes
Bild einer ungeheuren Zeit.
Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.
Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr
in Berlin abwarten. Gleich morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris.
Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um
Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den
Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der Ereignisse und vergegenwärtigt die
Atmosphäre dieser Tage, die von Ängsten und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von
Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet waren. Wer
schmiegte sich den neuen Machthabern an, wer musste um sein Leben fürchten und fliehen?
Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes
Bild einer ungeheuren Zeit.Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die
Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines
angekündigten und doch zunächst nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag
verfolgt er, wie das glanzvolle und turbulente literarische Leben der Weimarer Zeit einem
langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-
Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.
Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr
in Berlin abwarten. Gleich morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris.
Thomas Mann in München derweil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um
Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den
Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der Ereignisse und vergegenwärtigt die
Atmosphäre dieser Tage, die von Ängsten und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von
Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet waren. Wer
schmiegte sich den neuen Machthabern an, wer musste um sein Leben fürchten und fliehen?
Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes
Bild einer ungeheuren Zeit.
 Eine aufrüttelnde Erzählung über den dramatischsten Monat der deutschen